Windows 10

Windows 10 und Datenschutz

Das neue Betriebssystem Windows 10 von Microsoft ist Ende Juli 2015 erschienen. Besitzer von Windows 7 und 8 können ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 erhalten. Microsoft möchte damit erreichen, dass in naher Zukunft möglichst viele Geräte mit ein und demselben Betriebssystem laufen. Windows 10 soll Microsoft auch dabei helfen, seine Cloud-Dienste – etwa Office 365 – zu etablieren. Gerade diese starke Verzahnung des neuen Betriebssystems mit der Microsoft Cloud und die Einführung eines neuen persönlichen Assistenten – genannt „Cortana“ – bringen allerdings eine Reihe von Auswirkungen in Punkto Datenschutz mit sich. Microsoft hat sich leider gegen ein aus Datenschutzsicht zu befürwortendes „Opt in“-Verfahren (Einwilligung) entschieden und setzt stattdessen auf ein „Opt out“-Konzept (Widerspruch). Dies hat zur Folge, dass Sie als Nutzer selbst aktiv werden müssen, wenn Sie nicht möchten Sie verhindern, dass persönliche Daten über Sie gesammelt und an Microsoft übertragen werden.

 

Informationen zum digitalen Selbstschutz sind auf der Webseite des Datenschutzbeauftragten des Kanton Zürich verfügubar - Link. Wir empfehlen Ihnen, die Einstellungen gemäss diesen Dokumentationen vorzunehmen.

WiFi-Passwort Einstellungen

In der Standard-Einstellung teilt Microsoft Ihr WiFi-Passwort all Ihren Freunden und Bekannten mit. Das Teilen ist gegenseitig und soll Ihrem Freundeskreis ermöglichen, ohne grosses Eintippen der Passwörter bekannte WLAN-Netzwerke nutzen zu können, widerspricht aber dem Reglement für den Einsatz von Informatikmitteln an der UZH. Um den automatischen Informationsaustausch zu unterbinden, gehen Sie unter den «Einstellungen» auf «Netzwerk und Internet», «WLAN» und dort scrollen Sie bis zu «WLAN-Einstellungen verwalten». Sie können alle Schalter und Häkchen auf «aus» stellen, müssen aber mindestens «Verbindung mit Netzwerken herstellen, die von meinen Kontakten freigegeben werden» deaktivieren.

Windows 10 Netzwerk Einstellungen

Die Unterstützung von Windows 10 durch die Zentrale Informatik wird derzeit geprüft. Bereits getestet und dokumentiert sind: