Zentraler DHCP-Dienst der Informatikdienste

Die Informatikdienste bieten einen zentralen DHCP-Dienst für diejenigen OEs/Institute an, welchen keinen eigenen DHCP-Server betreiben möchten.

Vorteile des DHCP-Diensts der Informatikdienste:

  • standardisiert
  • redundant
  • keine Betriebssorgen

Nachteile des DHCP-Diensts der Informatikdienste:

  • keine Konfiguration, welche auf Ethernet-Adressen basiert
  • kein Zugriff auf Logdateien
  • kein unmittelbarer Zugriff auf Konfigurationsdatei

Vorteile eines eigenen DHCP-Servers der OE/des Instituts:

  • Flexibilität
  • Fixe Zuweisungen IP-Adresse/Ethernet-Adresse
  • Einschränkungen/Sonderrechte für spezifische Ethernet-Adressen
  • Zugriff auf Logdateien

Nachteile eines eigenen DHCP-Servers der OE/des Instituts:

  • Betriebsverantwortung (ein Ausfall des DHCP-Servers führt zum Ausfall aller Clients!)
  • Aufwand für Know-How-Erarbeitung

Ein eigener DHCP-Dienst kann innerhalb des lokalen IP-Netzes ohne weitere Information der Informatikdienste betrieben werden. Falls weitere OEs/Institute dasselbe IP-Netz nutzen, ist eine Absprache mit diesen jedoch zwingend. Es gibt Verfahren, einen eigenen DHCP-Server so zu konfigurieren, dass nur die eigenen Clients eine IP-Adresse erhalten, oder auf einem Server mehrere Adresspools zu bilden, welchen bestimmten Client-Klassen zugeordnet werden (siehe Klassenbildung im DHCP).