Gigabit-Ethernet

Seit 2001 wurde das Netz im Bereich Core und Distribution (Glasfaserstrecken) auf Gigabit-Ethernet umgestellt. Heute sind die meisten Gebäude mit Glasfaseranschluss über Gigabit-Ethernet angeschlossen.
Das Core-Netz sowie einzelne Gebäude auf dem Campus Irchel sind inzwischen auf 10 Gigabit-Ethernet (10 GE) umgerüstet worden, was heute aber noch sehr kostspielig ist.
Die Switchports (Twisted Pair-Ethernet) sind in der Regel mit 10/100 Megabit/s ausgerüstet. Bei Neubeschaffungen der Access-Switches werden Gigabit-Ports beschafft. Die Ports werden aber so konfiguriert, dass dem angeschlossenen Rechner nur 10/100 Megabit/s angeboten werden. So soll eine schnelle Überbuchung der Sammelleitungen im Gebäude und des Gebäudeanschlusses (Distribution) vermieden werden, bis dort später einmal überall 10 GE vorhanden sein wird. Auf Anfrage können einzelne Switchports für Server oder spezifische Workstations auf Gigabit-Ethernet umkonfiguriert werden.
Gleichzeitig mit der Einführung von Gigabit-Ethernet wurde auch die Einführung kleinerer Broadcast-Domains beschlossen, um die Betriebssicherheit zu verbessern. Das bedingt die Regel, ein IP-Netz (bzw. VLAN) nicht über die Grenzen eines Gebäudes hinaus zu führen. Im Core gibt es keine VLANs mehr, sondern nur reine IP-Verbindungsnetze.
Netzwerk-Konzept GIGA-NUZ 2003 (im Vergleich zum früherigen ATM-Konzept)