Glossar

A - H

Arbeitsumgebung

Verbindungen zwischen Notes-Anwendungen und Servern werden durch sogenannte "Arbeitsumgebungen" (engl.: locations) bereitgestellt. Jede Arbeitsumgebung steht dabei für eine andere Verbindungsart (Modem, LAN, Direktverbindung, keine Verbindung). Die Verbindungsdaten selbst werden in den Arbeitsumgebungsdokumenten, in der (lokalen) Datei names.nsf, abgelegt. Die Arbeitsumgebungen erreichen Sie über die Menübefehle...

  • "Datei" > "Arbeitsumgebungen" > "Arbeitsumgebungen verwalten"
  • "Datei" > "Vorgaben" > Verzeichnis "Arbeitsumgebungen"

oder über das Dropdownmenü rechts unten in der Statusleiste.

Abb.: Arbeitsumgebungen aufrufen über Statusleiste

Cookies


Cookies sind kleine Dateien, die von einer Website oder einem Mobilgerät lokal angelegt werden und Informationen wie z. B. persönliche Seiteneinstellungen und Anmeldeinformationen enthalten.

Siehe auch "Pop-ups und Cookies aktivieren" unter dem Abschnitt "Diverses" auf unserer FAQ Admin Seite.


Delegation


(engl.: delegation = "Abordnung", "Übertragung") Erteilen des Zugriffs auf Mail und / oder Kalender, Kontakte, Aufgaben. In Notes/iNotes findet die Delegation für den...

  • Benützer in den "Vorgaben" statt,
  • Administrator in der "Zugriffskontrollliste" (engl.: access control list).

Domino Server


Der Domino-Server liefert mehrere Dienste: Z.B. als...

  • Datenbank-Server, der Notes-Dokumente an die Notes-Clients liefert.
  • Router-Server, der sowohl das native Domino Routing-Protokoll NRPC (Notes Remote Procedure Call), als auch das Simple Mail Transport Protokoll (SMTP) zum Senden von Mails ins Internet beherrscht.
  • Webserver (siehe auch "Domino Web Access (DWA)").

Domino Verzeichnis


(engl.: "directory") Auf dem Domino-Server sich befindendes UZH Teilnehmerverzeichnis. Siehe auch Stichwort "UZH's Directory".

Abb.: UZH Domino-Directory
Abb.: Details

Domino Web Access


Domino™ Web Access (früher iNotes Web Access genannt, heute schlicht "iNotes") bietet Notes-Benützern browserbasierten Zugriff auf Notes-Mail, -Kalender- und Terminplanungsfunktionen. Die URL lautet webmail.uzh.ch. Benützer können sowohl vom Notes-Client (Fat Client) als auch vom iNotes (Web Client) aus auf ihre Maildateien zugreifen. Beide Clients verwenden dieselbe Benutzermailbox. Somit sind "gelesen"- / "ungelesen"-Markierungen immer aktuell, unabhängig davon, welchen Client der Benutzer zum Lesen seiner Mail verwendet. Desweiteren sind die Kontaktinformationen miteinander synchronisierbar.

Abb.: IBM iNotes in der Version 9.0.1

Exportieren


Generell wird darunter das Abspeichern von Daten in eine externe Datei bestimmten Formats verstanden, welches von einem anderen Programm wieder gelesen werden kann. Mit Notes kann man beispielsweise den Kalender im Dateiformat *.ics (iCalendar), *.csv (comma separated value) oder *.txt (Textdatei) abspeichern. Die Kontakte u.a. zusätzlich im *.vcf-Format (Visitenkarten).


Fat Client


(dt.: Fetter Kunde) Im Rahmen einer Client-Server Architektur versteht man darunter eine benützerseitige Anwendung, bei welcher die Datenverarbeitung und Speicherung lokal und autonom auf dem Computer erfolgen. Der Fat Client bildet den Gegenpol zum Thin Client (z.B. Browser), welcher zur Aufgabenerfüllung auf die Hilfe anderer Programme und Rechner (z.B. Server) angewiesen ist. Fat Clients beanspruchen meistens mehr Rechenleistung als Thin Clients.


Full Name


(dt.: Voller Name) Getrennter Vor- und Nachname. Die Anmeldung in die Benutzeradministration (ITIM) erfordert zwingend den "vollen" Namen. Für die anderen Dienste (Notes, WLAN etc.) genügt der "Short Name". Beispiel: Full Name "Peter Müller3" und Short Name "pmuell". Der Full Name ist eindeutig und kann Umlaute enthalten.


Groupware


Zur Ausführung von Gruppenaufgaben sind bestimmte Gruppenprozesse notwendig. Drei Kategorien können differenziert werden: Kommunikations-, Koordinations- und Kooperationsprozesse.

  • Kommunikation = Verständigung mehrerer Personen untereinander. (Verbindung)
  • Koordination = Abstimmung, Ordnung aufgabenbezogener Vorgänge. (Organisation)
  • Kooperation = Zusammenwirken von mehrerer Personen an einer Aufgabe. (Umsetzung)

Die Gruppenprozesse stehen in einem hierarch. Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Zuoberst steht die Kooperation, darunter die Koordination und Kommunikation. Ohne Kommunikation kann weder koordiniert, noch kooperiert werden.

IBM Notes ist eine Groupware. Unter Groupware verstehen wir aus Software und Hardware bestehende Systeme zur computerunterstützten Gruppenarbeit. Groupware stellt weniger die Verarbeitung von Informationen in den Vordergrund, sondern betont vielmehr die Zusammenarbeit der Menschen im Unternehmen. Im Vordergrund steht dabei die Integration der verschiedenen Werkzeugkomponenten in ein gesamtes Groupware-Konzept. Das Beispiel des Gruppenkalenders zeigt dies deutlich auf. Von der Ansicht des Gruppenkalenders aus kann man Emails versenden (Kommunikation), Termine organisieren (Koordination) oder mit Gruppenaufgaben arbeiten (Kooperation). Alles aus einer Hand.


Gruppenbildung


Die Gruppenbildung dient...

  • ...der effizienten Verteilung und Verwaltung von Zugriffsrechten. Rechterteilung und Rechtentzug erfolgen durch Hinzufügung resp. Entfernung der entsprechenden Person zu / von einer zugriffsberechtigten Gruppe.
  • ...der einfacheren Adressierung mehrerer Personen beim Nachrichtenversand. So kann bei der Nachrichtenerfassung anstelle eines einzelnen Empfängers eine Gruppe angegeben werden.
  • ...der einfacheren Personenauswahl bei der Terminplanung. Beim Gruppenkalender genügt die Angabe der Gruppe, um sofort die Verfügbarkeitszeiten aller Gruppenmitglieder angezeigt zu bekommen.

HTML


Die Hypertext Markup Language (HTML) ist eine textbasierte Sprache zur Strukturierung von Text- und Bildinhalten in Dokumenten. Dem Text wird durch Auszeichnungen (englisch markups) von Textteilen mit sogenannten 'Tags' (Wortkonstrukt in eckigen Klammern) eine Struktur verliehen:

<html>
  <head>
    <title>Titel der Webseite</title>
  </head>
  <body>
      <p>Inhalt der Webseite</p>
  </body>>
</html>

HTML-Seiten werden hauptsächlich mit Webbrowsern angeschaut. Notes unterstützt HTML-formatierte Nachrichten.

I - L

iCal

iCal ist...

  • die Abkürzung für iCalendar, einem Datenformat für den Austausch von Kalenderinhalten.
  • der Name des Kalenderprogramms auf einem Mac-Rechner.
  • die Dateinamenserweiterung (*.ical) für Mac-Kalenderdateien. Der entsprechende Name auf anderen Betriebssystemen lautet *.ics .

ITIM


ITIM ist die Abkürzung von IBM Tivoliy Identity Manager, einem webbasierten Benutzeradministrationstool. Der Zugriff erfolgt über die Seite https://www.identity.uzh.ch. Im ITIM verwalten Sie die Passwörter zu allen Ihnen an der UZH zur Verfügung stehenden Diensten (Webmail/Notes, WLAN, VPN, Bibliothekszugang (Proxy) etc.), inklusive dem ITIM-Dienst selbst. Für jeden Dienst können Sie ein gemeinsames oder individuelles Passwort setzen. Beachten Sie hierbei bitte die entsprechenden Passwortregeln (Sonderzeichen, Zahlen, Buchstaben). Siehe Video.

Abb.: ITIM - www.identity.uzh.ch

Identity Mangement


Nach Eintritt in die Universität Zürich stehen jedem Mitglied verschiedene Dienste zur Verfügung für die man ein Passwort setzen muss. Die Verwaltung der Passwörter erfolgt im ITIM (IBM Tivoli Identity Management). Siehe auch Erklärung unter "ITIM"


ID-Vault


Der ID-Vault (dt.: Tresor) ist ein passwortgeschützter Ort zur Aufbewahrung von Kopien der Notes / iNotes-Benützeridentitäten (Dateien "user.id"). Er selbst ist auch eine Datei mit der Dateinamenserweiterung *.id und befindet sich auf dem ersten, und eine Replik davon, auf dem zweiten Mailserver. Verwaltet wird die Datei im Domino Administrator-Client. Konfigurationsbeispiel:

  • Vaultname: uzh_id_vault
  • Dateiname: uzh_id_vault.id
  • Speicherort: C:\IBM\Lotus\Data\ids\vault\
  • Server: idlmail01/Server/UZH
  • Administratoren: System Admin1, System Admin2, System AdminRoot
  • Organisation (dessen Mitglieder ihre IDs im Vault ablegen): /at/UZH
  • Zertifizierer: Zertifizierer-ID angeben -> Vault-Zertifikat wird erstellt
  • Organisationsrichtlinie: */at/UZH
  • Passwort zurücksetzbar durch: System Admin1, System Admin2, System AdminRoot
Abb.: ID Vault

Vorteile:

  • Ändert der Benützer sein Passwort, ist dieses sofort auf allen anderen Clients gültig. (Voraussetzung: Verbindung zum ID-Vault)
  • Verliert oder löscht der Benützer seine lokale user.id, wird bei der nächsten Notes-Anmeldung eine neue vom ID-Vault herunterkopiert.
  • Ist der ID-Vault nicht verfügbar, arbeitet der Benützer mit der lokalen user.id weiter (in der z.B. das alte Passwort gespeichert ist).
  • Sowohl in Notes, als auch in iNotes existiert der Knopf "Mit Vault synchroniseren", wodurch man sein aktuelles Passwort mit demjenigen auf dem ID-Vault synchronisieren kann.

Hinweis: Die Passwortänderung über den Notes-/iNotes-Client ist an der UZH nicht möglich. Sie geschieht nur im ITIM.


IMAP


IMAP (Internet Message Access Protocol) ist ein textbasiertes Netzwerkprotokoll (Sprache), welches den Kommunikationsteilnehmern (IMAP-Client und IMAP-Server) erlaubt, Mails und Ordnerstrukturen eines Netzwerkdateisystems abzufragen.

Vorteile:

  • Nachrichten verbleiben auf dem Server und können jederzeit, über verschiedene Clients hinweg, einheitlich abgefragt werden. Lediglich zu Sicherheitszwecken sind lokale Nachrichtenkopien anfertigbar.
  • Bei neu eintreffenden Nachrichten ist eine sofortige Benachrichtigung der Clients (pushing) möglich. -> Verringerung des Datenverkehrs wegen ständigen Client-Anfragen (polling).

Hinweise:

  • Wegen der zentralen Datenspeicherung auf einem Server und der Übertragung des Anmdeldepassworts im Klartext sollte die Verbindung stets verschlüsselt sein. Siehe UZH IMAP-Konfiguration
  • Nicht alle IMAP-Clients unterstützten alle IMAP-Befehle (z.B. Rechtevergabe auf Ordnerebene).
  • Da nicht vorgeschrieben, verwenden nicht alle IMAP-Clients einheitliche Ordnernamen (z.B. Sent, Sent Item, Trash, Deleted Messages).
  • IMAP ist ausführlich dokumentiert im RFC 3501 (Request for comment).
  • IMAP befindet sich im ISO- / OSI-Referenzmodell auf der obersten Ebene, der sogenannten Anwendungsschicht.

IMAP-Client


IMAP-Clients sind Email-Programme, welche das IMAP-Protokoll unterstützen. Darunter fallen z.B. Thunderbird, Outlook oder Apple Mail.


iNotes


iNotes ist die webbasierte Lösung der Groupware IBM Notes. Die gesamte Programmfunktionalität (Email, Kalender, Kontakte, Aufgaben, Notizen) und sämtliche persönlichen Daten werden vom UZH Domino Server bezogen. Die Mailbox ist dieselbe wie sie auch für den IBM Notes FatClient verwendet wird.

Abb.: IBM iNotes in der Version 9.0.1
  • Zum Gebrauch benötigen Sie ein aktives UZH-Lotus Konto (im ITIM).
  • Zum Gebrauch genügt ein Webbrowser (z.B. Firefox, Safari, IExplorer)
  • Der Aufruf erfolgt über die URL-Adresse https://webmail.uzh.ch/.
  • iNotes funktioniert nur mit aktivierten Cookies- und JavaScript-Optionen.
  • Siehe auch Webmail und FAQ iNotes

Internetadresse


Zusammen mit Ihrem im ITIM verwalteten und aktivierten UZH Lotus-Konto erhalten Sie autom. eine Adresse der Form vorname.nachname@uzh.ch .

  • Institutsmitglieder erhalten eine zusätzliche Adresse der Form @inst.uzh.ch .
  • Die Adresse können Sie neben dem Emailverkehr auch als Anmeldenamen für verschiedenste Dienste einsetzen.
  • Die Internet Adresse ist eindeutig und enthält keine Umlaute.

iPhone


Das iPhone ist eine im Jahr 2007 eingeführte Smartphone-Reihe des amerikanischen Unternehmens Apple. 2007 wurde es vom "Time"-Magazin als Erfindung des Jahres gepriesen.

Abb.: Alle Modelle bis zur Version 6 Plus (2015)
(Quelle: http://www.macerkopf.de)

An der UZH verwenden wir für Mobilgeräte die Groupware IBM Traveler. Siehe auch...


Importieren


Unter Importieren verstehen wir das Einbinden von externen Dateien in Notes. Die zu importierenden Dateien müssen in einem von Notes lesbaren Format vorherrschen. Beispielsweise im ics-Format für den Kalenderimport oder vcf-/csv-Format für den Kontakteimport.


LDAP


Unter LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) versteht man ein Netzwerkprotokoll, das die Abfrage und Modifikation von Informationen eines Verzeichnisdienstes erlaubt.

Ein Verzeichnisdienst (engl.: directory service) stellt in einem Netzwerk eine zentrale Sammlung an Daten bestimmter Art zur Verfügung. Die in einer hierarchischen Datenbank gespeicherten Daten können nach dem Client-Server-Prinzip verglichen, gesucht, erstellt, modifiziert und gelöscht werden. Zu beachten ist hierbei, dass "Verzeichnis" im Sinne beispielsweise eines Telefonbuches gemeint ist und nicht im Sinne von "Dateiordner" in Computersystemen.

Um mit diesem Dienst in Kontakt zu treten, werden Netzwerkprotokolle verwendet, um Daten aus dem Verzeichnis abzufragen oder zu aktualisieren. In den meisten Fällen kommt dabei ein Directory Access Protocol (DAP) zum Einsatz. Standard-Implementierungen dieses Protokolls sind DAP aus der X.500-Architektur sowie LDAP, einer leichtgewichtigen (engl. lightweight) Form des DAPs. Der Aufbau der Directory Services erfolgt prinzipiell nach dem sogenannten X.500-Standard. (Quelle: Wikipedia)

Lotus / Domino verfügt über ein eigenes Adressbuch, das Domino Directory. Siehe auch unsere Webseite LDAP-Anbindung für IT-Verantwortliche


Lesezeichen


In Notes dienen Lesezeichen dazu, Ansichten und Programme schneller aufzurufen oder automatisch aufrufenzulassen. Öffnen Sie dazu die / das gewünschte Ansicht / Programm und fahren mit der Maus über das Register:

  • "Register" auswählen > Kontextmenübefehl "Lesezeichen erstellen"
    > Verzeichnis "Favoriten"
  Lesezeichen erstellen

Die erstellten Lesezeichen werden in der Schnellstartliste angezeigt, von wo sie, via Kontextmenübefehl "Entfernen", wieder entfernt werden können:

  • Dropdownliste "Öffnen" > "Favoriten"
  Lesezeichen verwalten

Um Ansichten / Programme automatisch nach dem Notes-Start aufrufenzulassen, speichern Sie die Lesezeichen ab in das Verzeichnis...

  • "Mehr Lesezeichen" > "Start"

Linux


Linux ist ein kostenlos erhältliches Computer-Betriebssystem. Rund 25% der Arbeitsplätze an der UZH basieren auf dieser Plattform. Offiziell unterstützt IBM Notes die Linux-Plattformen SUSE, RedHat und Ubuntu.

M - R

Mailcount

Der Mailcount einer Mailbox, respektive eines Ordners darin, gibt die entsprechende Anzahl noch nicht gelesener Meldungen an (engl.: unread).


MailIn


Mailin-Konten sind funktionale Benutzer-Accounts, die von mehreren Personen bewirtschaftet werden können. Es sind Mailboxen ohne eigenes Login. Das Mailkonto eines Sekretariats, beispielsweise, kann somit gleichzeitig und von mehreren Teilzeit-Sekretärinnen bewirtschaftet werden. Siehe auch unsere Webseite ITIM Funktion.


MIME / SMIME


Die Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME) sind Erweiterungen des Internetstandards RFC 822 (seit 2008 durch RFC 5322 ersetzt), der das Datenformat von E-Mails definiert. RFC 822 sieht nur den Zeichensatz des American Standard Code for Information Interchange (ASCII) vor. Die MIME schaffen Kompatibilität für zusätzliche Zeichen wie Umlaute (ä, ö, ü) sowie für Multimedia (etwa bei Mail-Anhängen) und sind im RFC 2045, RFC 2046, RFC 2047, RFC 2048 und RFC 2049 definiert.

Bei häufigem Mailverkehr über das Internet, bitte, nach Möglichkeit, das MIME-Format verwenden, bei ausschliesslichem Mailverkehr mit anderen Notes-Benützern, das Notes Richt-Text-Format, das auch die Vorgabe ist.

SMIME steht für "Secure" MIME und ist ein Standard für die Verschlüsselung und Signatur von Mail. Notes verfügt jedoch über ein internes Verschlüsselungssystem, welches die Nutzung eines Notes Clients oder iNotes voraussetzt und von uns auch empfohlen wird.


Notes Client


Der Notes-Client ist eine eigenständige, auf dem lokalen Rechner laufende Groupware-Anwendung. Sie erkennen sie an dem gelben (bis Version 8.5) oder blauen (ab Version 9) Desktop-Symbol. Die Web-Version davon heisst iNotes und wird in einem Internetbrowser angezeigt.

Abb.: Desktop-Symbol des Notes-Clients (Version 8.5 und 9)

Siehe auch unsere Notes-Dokumentation / Installationsanleitung auf den...


Notes ID


Um mit Notes arbeiten zu können, muss für jeden Benützer eine eigene ID-Datei (user.id) eingerichtet werden, aufgrund dessen Notes den Benützer erkennt und dessen Zugangsrechte zu den Datenbeständen regelt. Bei der erstmaligen Notes-Konfiguration stellt der Domino-Server die Notes ID dem Benützer automatisch bereit, falls dessen Roaming aktiviert ist.


NRPC


Die Groupware Umgebung besteht aus einer Domino Benützer Domain "UZH" in welcher Mail, Kalender und andere Meldungen direkt zwischen Benützern bzw. Servern gesendet werden können. Das Standard Mail Routing Protokoll ist "Notes Remote Procedures Call" (NRPC) und alle Server sind im gleichen Domino Named Network (DNN) "UZHTCP01". Wichtig für die UZH ist, dass der Domino-Server neben dem Notes-Protokoll auch die bisher verwendeten Protokolle SMTP und IMAP kennt.

Wird statt dem Notes-/iNotes Client ein anderer Mail Client verwendet, wird die Internet Mail Adressierung benutzt. Domino Mail Server leiten Mails für UserName@InternetDomain (z.B. jsmith@acme.com) automatisch an den SMTP Mail Backbone der Universität Zürich weiter.

Notes/iNotes Benützer können intern alternativ die Internet Mail Adressierung verwenden, ohne Verlust der Formatierung. Umgekehrt geht ein Teil der Formatierung verloren, wenn Mails zwischen Notes/iNotes und anderen Mail-Clients ausgetauscht werden.


NSF


Dateinamen von Notes-Datenbanken (Anwendungen) enden mit dem Suffix .nsf ("Notes storage facility"). Datenbankvorlagen (Schablonen) enden mit dem Suffix .ntf ("Notes template file"). Eine Datenbank hat folgende Identifikationsmerkmale:

  • Dateiname: Je nach darunterliegendem Dateisystem
  • Datenbanktitel: Für den Anwender sichtbar
  • Replik-ID: eine 16-stellige Zahl in hexadezimaler Schreibweise, die beim Erstellen der Datenbank zufällig generiert wird
  • Schablonen-Name: Falls die vorliegende Datenbank als Schablone (Template) verwendet werden soll, kann ein Template-Name vergeben werden

PDF


PDF steht für "Portable Document Format" und ist ein 1993 veröffentlichtes plattform- und programmunabhängiges Dateiformat der Firma Adobe Systems. Egal, was man mit dem Dokument anstellt (Drucken etc.), das Layout bleibt immer gleich. Benützer können ein solches Dokument auf Wunsch entweder herunterladen und speichern, oder aber mit dem entsprechenden Reader öffnen. Beim PDF-Reader darf angenommen werden, dass dieser an der UZH flächendeckend verfügbar ist. Zum Erzeugen eines PDF-Dokuments empfehlen wir das Mac OS, Open Office oder aber den freien PDFCreator (für Windows).


Pop-ups


Pop-ups sind kleine Browserfenster, die während des Surfens im Internet von alleine und plötzlich erscheinen. Sie werden meist zu Werbezwecken eingesetzt. Man kann sie in den Browsereinstellungen deaktivieren. In iNotes müssen sie aktiviert bleiben, da iNotes Pop-up-Fenster u.a. für seine Dialogboxen oder das Öffnen von fremden Mailboxen verwendet.

Siehe auch "Pop-ups und Cookies aktivieren" unter dem Abschnitt "Diverses" auf unserer FAQ Admin Seite.


Regeln


Regeln sind Vorgaben für Ihren E-mail-Client, nach denen er eintreffende E-Mails überprüfen und behandeln soll. Das Synonym für eine Regel lautet "Filter". Sie können Regeln u.a. für die Weiterlung von E-Mails, gegen SPAM-Nachrichten oder für eine autom. Abwesenheitsmeldung einrichten.


Replik


Eine Replik ist eine spezielle Kopie, ein Duplikat, einer Notes Anwendung (Datenbank). Das spezielle daran ist, dass jede Replik über dieselbe Identitätsnummer verfügt, wie die Originalanwendung. Bei einer "normalen" nicht-replizierten Kopie ist das nicht der Fall. Folglich können alle Repliken, egal ob lokal (offline) auf dem eigenen PC oder auf dem Server (online) gespeichert, miteinander synchronisieren (replizieren).

Im Notes/Domino Client-Server Netzwerk kennzeichnet die ID-Nummer jede Datenbank eindeutig. Sie ist in den Anwendungseigenschaften (Menübefehl "Datei" > "Eigenschaften" (Windows)), unter dem Register "Info", ablesbar (siehe Abbildung).

Abb.: Anwendungseigenschaften: Replik-ID

Lokale Replik erstellen: Siehe Seite FAQ Admin (Abschnitt "Sicherheit")


Replizierung


Besitzen zwei oder mehr Notes-Datenbanken die gleiche ID-Nummer (siehe Stichwort "Replik"), können deren Datenbestände miteinander abgeglichen (synchronisiert, repliziert) werden. Die manuelle Replizierung findet durch den Hintergrundreplikator statt (siehe Abbildung). Meistens aber ist in den Replizierungseinstellungen vorgegeben, dass beim Starten / Herunterfahren des Notes-Clients repliziert und der Benützer diesbezüglich vorgängig gefragt wird.

Abb.: Hintergrundreplikator

Roaming


Sie können Notes gleichzeitig sowohl im Büro als auch zu Hause nutzen. Das Notes/Domino Client/Server-System stellt selbständig sicher, dass alle aktiven Clients mit den notwendigsten Informationen vom Server versorgt werden und miteinander synchronisieren. Individuelle Einstellungen wie Arbeitszeiten, Delegationen, Lesezeichen oder Kontaktlisten werden an allen Standorten korrekt vorgegeben. Apropos Standort. Die persönlichen Einstellungen sollten auch bei einer Notes-Neuinstallation auf einem brandneuen Rechner am gleichen Arbeitsplatz beibehalten werden.

Ob bei Ihnen Roaming aktiviert ist, erkennen Sie im Hintergrundreplikator. Dort sollte der Ordner "Roaming-Benutzeranwendungen" mit folgenden Anwendungen sichtbar sein:

  • "Lesezeichen (bookmark.nsf)"
  • "Notizbuch" (notebook.nsf)
  • "Kontakte" (names.nsf)
  • "Roaming User Data" (roamingdata.nsf)
  • "Feed Content" (localfeedcontent.nsf)

RTF


Das Rich Text Format (RTF) ist ein Dateiformat für Texte und wurde von Microsoft 1987 eingeführt. Es kann beim Datenaustausch zwischen Textverarbeitungsprogrammen verschiedenster Hersteller und auf verschiedensten Betriebssystemen dienen. Ebenso wird es für die Darstellung von formatiertem Text in Datenbankfeldern eingesetzt.

Eine Datei im RTF-Format kann mit der Dateiendung .rtf abgespeichert werden. Layouttreue ist jedoch keinesfalls gewährleistet, obwohl viele Formatierungsmerkmale erhalten bleiben. Je einfacher der Text formatiert ist, desto besser wird er mit anderen Programmen wiedergegeben.

S - Z

Sametime

Die in der Notes Anwendung integrierte Software-Komponente Sametime (neu "Connections Chat & Meetings") stellt Funktionen für die "Online-Zusammenarbeit in Echtzeit" bereit (Instant Messaging). Die Benützer versenden damit untereinander, gleichzeitig und sofort, Text-, Bild- und Tonnachrichten.


Schnellstartliste


Über die Schnellstart-Liste oder -Leiste können Sie schnell Ansichten (Mail, Kalender etc.) aufrufen. Ob die Liste oder Leiste angezeigt werden sollen, bestimmen Sie mit dem Kontextmenübefehl "Liste 'Öffnen' andocken" der "Öffnen"-Schaltfläche resp. Schnellstartleiste.

Abb.: Schnellstart-Liste (links) und -Leiste (rechts)

Thin Client


Im Notes/Domino Client/Server-Umfeld verstehen wir unter dem Thin-Client das Softwareprogramm iNotes (Webmail). Es ist eine abgespeckte (engl. "thin") Version des umfangreicheren Notes Programs ("Fat Client"). Thin Clients sind, im Gegensatz zu selbstablaufenden Programmen, auf die Hilfe anderer Programme angewiesen. iNotes wird mithilfe eines Browsers (Firefox, Safari etc.) aufgerufen.


Traveler


Das Programm Traveler ist eine Push-Email-Lösung für Mobilgeräte. Sobald auf dem Server eine neue Nachricht/Datei eingetroffen ist, wird diese auf dem Mobilgerät angezeigt. Mit Traveler hat man dadurch schnellen Zugriff auf Notes Emails, Kalender, Adressbücher, Journale und/oder Aufgaben. Analog zu iNotes und Notes, verlangt auch Traveler die Existenz eines aktiven UZH-Lotus-Kontos.


user.id


Jeder Notes Benützer verfügt über eine lokal abgelegte user.id-Datei, in welcher sein Passwort, seine Zertifikate und sein öffentlicher und privater Schlüssel gespeichert sind. Die Datei wird bei der Erstinstallation von Notes automatisch angelegt. Siehe auch Stichwort "ID-Vault".


UTF-8


Abkürzung für Universal Character Set Transformation Format (kurz Unicode). Bei diesem Zeichenkode werden die Umlaute mit je zwei Bytes dargestellt (siehe auch Stichwort "Zeichenkodierung").


UZH's Directory


(engl.: "directory") Auf dem Domino-Server sich befindendes UZH Teilnehmerverzeichnis. Das UZH's Mobile Directory ist eine abgespeckte Version davon (verfügt über weniger Daten) und für Mobilgeräte gedacht.
Das UZH's Directory rufen Sie auf über:

  • Menübefehl "Datei" > "Öffnen" > "IBM Notes Anwendung"
  • Verzeichnis "idlappl01" > "Anwendung" > "UZH's Directory"

oder über die Schnellstartliste

  • Öffnen > Favoriten > UZH's Directory

Anstelle der "Öffnen"-Schaltfläche der Schnellstartliste könnte, je nach Ihrer persönlichen Notes-Konfiguration, am linken Fensterrand, die Schnellstart-Leiste stehen. Siehe auch Info unter Stichwort "Schnellstartliste".

Abb.: UZH's-Directory über Schnellstart-Liste oder -Leiste aufrufen

Vacation


Englische Bezeichnung für "Ferien". Im Notes-Umfeld für Abwesenheit gebraucht. Ausser Haus sein heisst auf Englisch "to be out of the office".


Out of Office (OoO)


Englische Bezeichnung für Abwesenheit (ausser Haus sein). Im Notes-Umfeld im Zusammenhang mit dem Konfigurieren eines Abwesenheitsagenten (Abwesenheitsmeldung / OoO-Meldung) gebräuchlich.


Webclient


An der UZH synonym für das Webprogramm iNotes verwendet. Grundsätzlich steht Webclient für einen Browser, mit dem man über eine Internetseite/ein Webprogramm Zugriff auf Emails und Kalender hat. Als Browser sind u.a. Firefox, Internet Explorer, Safari und Chrome unterstützt.


WYSIWYG


Abkürzung für What You See Is What You Get. Im Zusammenhang mit Text-Editoren spricht man von WYSIWYG-Editoren. So wie der Text im Editiermodus des Editors angezeigt wird (z.B. fette, kursive Schrift), genauso wird er gespeichert angezeigt oder ausgedruckt. Der in Notes / iNotes integrierte Texteditor zum Schreiben von Mails, beispielsweise, ist so ein WYSIWYG-Editor.

Aber Achtung! Beim Empfänger kann ein Mailtext, je nach den Einstellungen seines verwendeten Mailclients, anderst angezeigt werden. Wir empfehlen darum, z.B. für die Signatur, die einfachste Form, ohne Formatierung, zu wählen.


ZDU


Abkürzung für Zentrale Dienste der Universität. Der ZDU Client-Support hat den Auftrag, den IT Arbeitsplatzsupport für Abteilungen der Zentralen Dienste der Universität sicherzustellen. Er verfügt über eine eigene Webeseite.


Zeichenkodierung


In der Elektronischen Datenverarbeitung werden Zeichen (a, b, c, -, * etc.) über einen Zahlenwert kodiert. Weil Webseiten auf der ganzen Welt gelesen werden, in den unterschiedlichsten Sprachen und mit verschiedensten Zeichensätzen, ergeben sich dadurch zwangsläufig Inkompatibilitäten. So wird beispielsweise unter der Zahl 220 einmal der Umlaut "ü", und ein andermal die geschweifte Klammer verstanden. Zur richtigen Darstellung eines Zeichens muss folglich eine international gültige Zeichenkodierung bekannt sein; der Zahlenwert allein reicht nicht aus. Eine Zeichenkodierung (englisch Character encoding, kurz Encoding) erlaubt die eindeutige Zuordnung von Schriftzeichen (Buchstaben oder Ziffern) und Symbolen innerhalb eines Zeichensatzes. Beispiel UTF-8 (Auszug):

  • Zeichensatz:
    A, b, c, ö, -, *, /, 1, 2, (Set an Zeichen, Symbolen)
  • Zeichencode:
    A (41), b (62), c (63) , ö (c3 b6), - (2d), * (2a), / (2f), 1 (31), 2 (32) (Hexadezimale Nummerierung der Zeichen eines Zeichensatzes)

Weiterführende Informationen:
"Mail und Web: Zeichensatz ISO-Latin oder UTF-8 ?" (ZInfo 2007)
"Mailversand mit formatiertem Text auf Mac"