AAI

AAI steht für eine gemeinsame Authentifizierungs- und Autorisierungs-Infrastruktur der Schweizer Hochschulen. Was relativ trocken tönt, ist ein beträchtlicher Fortschritt für die "grenzüberschreitende" Zusammenarbeit der einzelnen Hochschulen im e-Learningbereich. Wollte bis anhin die Universität Basel ein e-Learing-Projekt auch für Studenten der Universität Zürich öffnen, so musste für die externen Teilnehmer eine eigene Datenbank für die Zulassung auf die Ressourcen erstellt und gepflegt werden. Bei nur einem Projekt ist das machbar, wenn aber auf die Fülle des Online-Lehrangebot geschaut wird (Tendenz steigend) ist ersichtlich, dass mit solchen bilateralen Lösungen unzumutbarer Aufwand entsteht. Unter der Federführung von SWITCH haben Vertreter der Schweizer Hochschulen die neue AAI entworfen und auf die Beine gestellt. 

Die AAI basiert auf den sog. Heimorganisationen, z.B. die Universität Zürich, den Ressourcenbesitzern (i.e. ein Online-Projekt) und den Benutzern. Die Heimorganisation führt eine detaillierte Benutzerdatenbank mit integrierter Validierung, welche dann AAI zur Verfügung steht. Die Attribute für die Datenbank sind für alle AAI-Teilnehmer standardisiert. Somit kann der Ressourcenanbieter über diese Attribute, z.B. Zugehörigkeit zu einer Fakultät oder Universität, die Zugriffsrechte steuern.

Konkret kann dann ein Ressourcenanbieter festlegen, dass nur Berner und Genfer Studenten Zugang auf ein Projekt haben oder nur Studenten der Medizinischen Fakultät usw. Bevor Sie bei einem mit AAI geschützten Angebot einloggen, lesen Sie die Nutzungsbedingungen. Mit einem Login akzeptieren Sie diese Nutzungsbedingugen.

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