Projekt

NICHT PUBLIZIEREN

Beschluss

Auf Antrag vom Institut für Informatik und dem Informatikdienst bewilligte die Universitätsleitung einen Kredit von CHF 200'000.-- für die 1. Phase der Wireless LAN Ausbreitung auf dem Campus Irchel.
In dieser 1. Phase sollen nur die "öffentllichen" Plätze/Räume der Universität erschlossen werden. Das heisst, Bereiche wo sich Studenten oder Gäste aufhalten, also grundsätzlich Hörsäle, Seminar- und Arbeitsräume, Cafeterias, Sitzecken, Aussenbereiche wo Sitzplätze vorhanden, die HBI.In dieser 1. Phase sollen nur die "öffentllichen" Plätze/Räume der Universität erschlossen werden. Das heisst, Bereiche wo sich Studenten oder Gäste aufhalten, also grundsätzlich Hörsäle, Seminar- und Arbeitsräume, Cafeterias, Sitzecken, Aussenbereiche wo Sitzplätze vorhanden, die HBI.
Das Tierspital ist in dieser Phase nicht miteingeschlossen.Das Tierspital ist in dieser Phase nicht miteingeschlossen.
Durch das grosse Bedürfnis werden provisorisch auch 1-2 Access Points im Lichthof Zentrum installiert. Durch das grosse Bedürfnis werden provisorisch auch 1-2 Access Points im Lichthof Zentrum installiert.

Planung

30. Juni 2003 Projekt-Start
August - September Bedürfnisabklärungen unter Studenten und Instituten
Oktober - November Produkt-Evaluation und Abdeckungsplanung, Messungen, Entwicklung von Konzepten, Erstellung eines Frequenzkatasters
Dezember - Februar Beschaffung und Bauplanung
März - April Bauphase, Erarbeitung der Dokumentation für Benutzer, Supporter, Administratoren, Schulung
1. Mai 2004 WLAN Betriebsbereit
Mai - Juni Abnahme, Korrekturen, Auswertung, Finalisierung der Netzwerkdokumentation
7. Juni Offizielle Eröffnungsfeier und Inbetriebnahme des WLAN-Netzes
1. Juli 2004 Projekt-Ende

Strahlenbelastung

Die Strahlungsbelastung ist immer wieder ein Thema für viele Personen. Generell kann gesagt werden, dass die gesetzliche Maximal-Leistung in der Schweiz für WLAN Geräte des Standards 802.11b/g bei 100mW EIRP (abgestrahlt) liegt. Das ist mehr als 20-mal weniger als ein Mobiltelefon, das beim Sprechen zudem oft direkt an den Kopf gehalten wird. Das benutzbare Frequenzband für den b/g-Standard liegt zwischen 2.400GHz und 2.484GHz. Weitere Aspekte über Störungen und Belastungen auf Mensch und Maschine sind den untenstehenden Dokumenten zu entnehmen.

Produktewahl

Bei der Produktevaluation haben die WLAN-Geräte von Cisco am besten abgeschnitten; vor allem wegen ihrer grossen Flexibilität und der sehr durchdachten Ausführung. Es bestehen auch schon langjährige Referenzen über den zufriedenstellenden Einsatz der Cisco WLAN-Geräte.

Merkmale Cisco Aironet 1100:

  • 802.11b und 11g Standard (2.4GHz Frequenzband)
  • 1Mbps bis max. 54Mbps nominal je nach Entfernung (real wegen Protokoll-Overhead max. 22Mbps)
  • max. 50mW Sendeleistung (einstellbar)
  • 2x interne Dipol-Antennen (Rundstrahler 2.2dBi) --> Abstrahlleistung max. 85mW EIRP

Validierung der öffentlichen Benutzer

Benutzer des WLAN-Netzes müssen sich zuerst am Netzwerk anmelden mit einer der folgenden Möglichkeiten:

  • Gate-Validierung als Alternative für Gäste (unverschlüsselt)
  • VPN-Tunnel (verschlüsselt)

Konzepte

Grundlegendes: Public-, Instituts- und Forschungs-WLAN
Das Netzwerkkonzept sieht vor, dass auf dem dichtbesiedelten Campus nur eine WLAN Infrastruktur aufgebaut wird, welche aber verschiedene Netze gleichzeitig unterstützt. So ist es möglich, dass ein Public-Netz, ein Forschungsnetz fürs IFI und diverse Institutsnetze nebeneinander betrieben werden können, ohne Frequenzüberlappungen und gegenseitige Störungen.
Der Access-Point von Cisco unterstützt bis zu 16 WLAN-Netze, d.h. 16 verschiedene SSIDs die entsprechend 16 verschiedenen VLANs zugeordnet werden können. Allerdings kann nur 1 SSID (beschlossen wurde die "Public") aktiv verbreitet werden. Die anderen sind sozusagen unsichtbar und müssen auf dem Client voreingestellt werden.
Diese Access Points werden von den Informatikdiensten betrieben. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass auch Institute ihre eigenen Access Points betreiben, speziell wenn sie nicht auf einem Campus angesiedelt sind. Bedingungen sind, dass dies mit den Informatikdiensten koordiniert wird (Frequenzplanung) und dass die minimalen Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden (siehe Sicherheitskonzept).

Funkabdekung

Die Abdeckung wurde für den 802.11b-Standard bei 11Mbps konzeptioniert. In den Plänen sind die Standorte der Access-Points und deren ungefähre Abdeckungsbereiche eingezeichnet. Die gewünschten Zielabdeckungsbereiche sind orangefarbig hervorgehoben.