Internet

Allgemeines

Grundsätzlich kann via Internet von überall her - mit jedem Provider - auf das Netzwerk der UZH zugegriffen werden. Das NUZ ist nämlich im wesentlichen Teil des Internets. Von zu Hause aus sind schnelle, unkomplizierte Verbindungen zum Internet mittels DSL, Kabel-Internet (via R/TV-Netz) oder in bestimmten städtischen Gebieten neu auch via Glasfasern möglich.

Kennzeichen dieser Dienste ist eine relativ schnelle, permanente Internet-Verbindung. Bei DSL und Kabel-Internet gelangt ein jeweils spezielles Modem zum Einsatz, welches heute meistens einen Router und oft auch noch einen WLAN-Accesspoint beinhaltet. Kundenseitig hat es eine Ethernet-Anschlussbuchse oder eben WLAN, an welche der Computer angeschlossen wird. Beim Anschluss über Glasfasern gehört ein Netzabschlussgerät zur Installation, welches ebenfalls einen Ethernet-Anschluss hat. Die IP-Adresse wird in der Regel automatisch via PPPoverEthernet (DSL) oder DHCP (Kabel-Internet, Glasfaser) zugewiesen.

DSL

Swisscom bietet in Zusammenarbeit mit Internet-Providern DSL (Digital Subscriber Line) an. Der Anschluss erfolgt über einen bestehenden Telefonanschluss, sei er analog (herkömmlicher Telefonanschluss) oder ISDN. Neu ist auch sogenanntes «nakedDSL» bei einzelnen Providern erhältlich, welches die Leitung von der Telefonzentrale zum Kunden ohne eigentlichen Telefonanschluss nutzt (telefoniert wird dann entweder über Internet oder nur noch mobil).

Heute wird der Anschluss in der Regel durch einen Router, der ein DSL-Modem eingebaut hat, bewerkstelligt. Es wird meistens unterschieden, ob DSL über einen analogen oder einen ISDN-Telefonschluss übertragen werden soll (wobei es Geräte gibt, welche auch beides unterstützen). Ein Router mit Adress-/und Port-Translation schafft eine Basis-Sicherheit für die dahinterliegenden Computer. Eine reine Modem-Lösung ist deswegen nicht zu empfehlen, eine Firewall verbessert hingegen die Sicherheit zusätzlich. Allenfalls braucht es noch einen kleinen Ethernet-Switch (oder auch einen WLAN-Accesspoint). Es gibt auch Geräte, die alles in sich vereinen.

Günstige Router oder Firewalls sind von verschiedenen Herstellern zu haben. Sie werden von den meisten Internet-Providern auch vom Kundendienst (Support) unterstützt.

Wer an Multifunktionalität und Telefonie-Funktionen interessiert ist, sollte sich das Produkt Fritz!Box des deutschen Herstellers AVM anschauen. Es gibt Modelle für DSL und solche für Kabel-Internet.

Ein robuster kleiner 8 Port-Switch ist das Modell "AT-GS900/8" des Herstellers Allied Telesis. Dieses Gerät hat sich im NUZ in grossem Umfang als "Buchsenvervielfacher" bei den Endbenutzer-Anschlüssen bewährt.

Kabel-Internet

Die Kabel-TV-Netzbetreiber bieten eigenständig oder in Zusammenarbeit mit dem grössten Kabel-TV-Netzbetreiber Cablecom den Internet-Zugang via R/TV-Antennenanschluss an.

Nachteilig ist, dass man denjenigen Provider wählen muss, welcher das lokale Netz betreibt - es gibt keine Auswahlmöglichkeit wie beim DSL. Ebenfalls problematisch ist manchmal die Verpflichtung, die eigene Antennen-Hausinstallation auf den neusten Stand zu bringen, was in älteren Gebäuden schnell teuer werden kann (Kabel, Verstärker, Verstärker-Rückwärts-Modul, Filter, Steckdosen etc.).

Will man mit einem Basis-Abonnement mehrere Computer anschliessen, oder will man aus Gründen der Sicherheit grundsätzlich ein internes, vom Internet abgeschirmtes Netzwerk einrichten (was nur zu empfehlen ist), muss beim Kabel-Internet ein Router und/oder eine Firewall mit 2 Ethernet-Schnittstellen sowie allenfalls ein kleiner Ethernet-Switch (oder auch ein WLAN-Accesspoint) beschafft werden. Es gibt auch Geräte, die alles in sich vereinen. Das eigentliche Kabel-Modem wird hingegen meistens beim Provider gemietet oder von diesem gratis abgegeben.

Günstige Router oder Firewalls sind von verschiedenen Herstellern zu haben. Sie werden von den meisten Internet-Providern auch vom Kundendienst (Support) unterstützt.

Wer an Multifunktionalität und Telefonie-Funktionen interessiert ist, sollte sich das Produkt Fritz!Box des deutschen Herstellers AVM anschauen. Es gibt Modelle für DSL und solche für Kabel-Internet.

Ein robuster kleiner 8 Port-Switch ist das Modell "AT-GS900/8" des Herstellers Allied Telesis. Dieses Gerät hat sich im NUZ in grossem Umfang als "Buchsenvervielfacher" bei den Endbenutzer-Anschlüssen bewährt.

Glasfaser

Zur Zeit gibt es mangels eigener Erfahrung noch wenig konkrete Informationen dazu.

Remote Access-VPN

Via Remote Access-VPN (Virtual Private Network) kann eine sichere Verbindung von irgendwo aus dem Internet auf einen zentralen Remote Access-VPN-Gateway im Netzwerk der UZH aufgebaut werden.

Die Verbindungsaufnahme ist durch einen Software-Client möglich, den man auf dem Computer (jedem einzelnen) installiert und den man bei den ID kostenlos beziehen kann.