Empfehlung der Zentralen Informatik bezüglich des personellen Aufwandes für den Informatik-Support an den Instituten

Das heutige Informatik-Supportkonzept der Universität Zürich nimmt stark Rücksicht auf die Autonomie von Instituten und Fakultäten. Konkret heisst dies, dass die Institute den grössten Teil ihres Supportes selbst organisieren und in der Regel eine entsprechende Fachkraft beschäftigen müssen. Die Zentrale Informatik übernimmt in diesem Konzept die Verantwortung für zentrale Systeme (Netzwerk, Grossysteme) sowie den so genannten "Second Level Support", sind damit also Ansprechpartner für die Informatik-Koordinatoren.

Immer häufiger wird nun die Zentrale Informatik um Hilfe bei der Organisation des Informatik-Supports gebeten. Hintergrund ist dabei meistens eine massive Ressourcenknappheit im Supportbereich der Institute. Die Erfahrungswerte innerhalb und ausserhalb der Universität zeigen, dass bei einer relativ hochorganisierten und -standardisierten EDV-Umgebung eine Vollzeitstelle für den Support von 120 Arbeitsplatzgeräten benötigt wird. Da an der Universität keinesfalls von einer "hochstandardisierten" Umgebung gesprochen werden kann (auch nicht innerhalb der meisten Institute), sinkt dieser Erfahrungswert auf eine Vollzeitstelle für 80 bis 90 Arbeitsplätze. Darin enthalten sind jedoch keinerlei Aufwendungen für Aufgaben ausserhalb des eigentlichen Arbeitsplatzsupports (z.B. Verwaltung einer Instituts-Webseite, Applikationsprogrammierung etc.).