Groupware-Glossar

A-H

Benutzeradministration
= Identity Management, löste die beiden älteren Benutzeradministrationen ab. Siehe Video (Quicktime). Siehe auch -> Identity Management.
Delegation
= Erteilen eines Zugriffs auf Mailbox und/oder Kalender. Die Zugriffsrechte können Drittpersonen erteilt werden. ACL = Access Control List.
Domino-Server
= Der Domino-Server liefert mehrere Dienste. Er ist zunächst ein Datenbank-Server, der Notes-Dokumente an die Notes-Clients liefert. Dann gibt es einen Router-Server, der sowohl das native Domino Routing-Protokoll NRPC (Notes Remote Procedure Call) als auch das Simple Mail Transport Protokoll (SMTP) zum Senden von Mails ins Internet beherrscht. Ferner gehört auch ein Webserver dazu, siehe DWA.

Server-Infrastruktur (PDF, 29 KB)

Domino Directory
= Teilnehmerverzeichnis, anstelle von LDAP verweisen wir auf das Domino Directory. Beim Eintippen einer Mailadresse für eine neue Meldung können die eingegebenen Zeichen automatisch ergänzt werden, basierend auf den Teilnehmernamen im Domino-Directory.

iNotes: Adress-Suche im Domino-Directory (JPG, 43 KB)

DWA bzw. iNotes
= Domino Web Access, auch iNotes genannt, löste unser bisheriges Webmail ab. Die URL-Adresse lautet wie bisher https://webmail.uzh.ch/. Der Webclient erlaubt Zugriff auf E-Mail und Kalender. Als Browser sind Firefox, Internet Explorer und Safari unterstützt, wobei Popup-Fenster zugelassen sein müssen. Die Abb. zeigt die Lite-Oberfläche mit einer möglichen Seiteneinteilung. Für die Studierenden empfehlen wir den iNotes-Einsatz.

iNotes 8.5 mit Lite-Oberfläche (empfohlene Seiteneinteilung) (JPG, 132 KB)

E-Mail Adresse
Siehe -> Principal E-mail address. Wichtig ist, dass Notes die Principal E-Mail Adresse als Absender-Adresse (FROM-Adresse) verwendet!
Fat Client
= Neben dem Webclient iNotes gibt es die sogenannten "Fat Clients", bei denen der RAM-Bedarf auf dem PC zu beachten ist, siehe Tabelle ganz unten! Notes unterscheidet zwischen Standard (Eclipse Framework) und Basic, wobei die Basic-Version weniger umfangreich ist, weil ohne Plugins. Beim Macintosh braucht es einen Mac mit OS 10.5.5 (Leopard) oder höher für die Client-Vollversion! Die meisten Benutzer mit einem Mac-Betriebssystem, das kleiner als 10.5 ist, fahren am besten den Web-Client (iNotes als Ausweichszenario). Für die UZH-Mitarbeiter empfehlen wir die Standard-Version. Die Installation des Fat Client auf dem PC ist im Webauftritt unter Neu an der Uni dokumentiert. Für ZDU: Installation nach Absprache mit dem Support.
Full Name
Für Login in die neue Benutzeradministration und Lotus-Login zu verwenden.
Beispiel: "Peter Müller3". Der Full Name ist eindeutig und kann Umlaute enthalten. Der Lotus Full Name wird auch UZH Full Name genannt.
Gruppenbildung
Die Gruppenbildung dient dazu, die Zugriffsrechte effizient zu verteilen -- Gruppenbildung und Access Control gehören zur Kernfunktionalität von Notes; sowohl beim Kalender als auch bei der Mail können fein granulierte Zugriffsrechte erteilt werden. So können etwa Arbeitsgruppen eigene Berechtigungen und natürlich auch eigene Mailgruppen zusammenstellen und einen Gruppenkalender verwenden. Andererseits widerspiegelt die Gruppenbildung auch die hierarchische Struktur einer Organisation.

Beispiel Gruppenkalender (JPG, 133 KB)

html
= Hypertext Markup Language. Notes unterstützt html-formatierte Mails.

I-L

iCal
= iCalendar, ist ein Standard für den Austausch von Kalender-Daten.
Identity Management
= neue Benutzeradministration, der Identity Manager ist Web-basierend und bietet eine Auswahlseite der Passwort-Services an, z.B. Notes, UniAccess, später auch UNIX-Server, usw. Sie können ein Passwort entweder individuell für jeden Account oder für alle ausgewählten Accounts setzen (synchronisiert). Beispiel für Notes-Login: Peter Müller3 bzw. peter.mueller3@uzh.ch (Full Name bzw. Internet Name). Die URL-Adresse lautet so: https://www.identity.uzh.ch/. Siehe Video (Quicktime).
ID Vault
= die Notes Lösung zur Bewirtschaftung der Zertifikate, ab Lotus Notes 8.5.1.
IMAP und imap-Client
= Internet Message Access Protocol, wird unterstützt vom bisherigen Mailprogramm Ihrer Wahl, z.B. Thunderbird, Apple Mail, Windows Mail, Outlook. Siehe auch Migration auf den Domino-Server. Die Informatikdienste verlangen beim IMAP-Zugriff die sichere Verschlüsselung mit SSL. Server-Adresse ist imap.uzh.ch dank IMAP Proxy (Perdition), der die Anfragen auf die verschiedenen Maschinen verteilt.
iNotes
URL-Adresse https://webmail.uzh.ch/. Siehe -> DWA oder Webclient. Für die Studierenden empfehlen wir den iNotes-Einsatz. Siehe auch Immer wieder gestellte Fragen.
iNotes Ultralite
= Webclient für mobile Geräte, optimiert für das iPhone 3G, ist kompatibel mit dem Safari-Browser. Siehe Screenshot des iPhone (JPG, 21 KB)
Internet Adresse
Für Notes-Login verwendbar. Beispiel: "peter.mueller3@uzh.ch". Die Internet Adresse ist eindeutig und enthält keine Umlaute.
iPhone
Siehe Anleitung sowie Mein iPhone - das Wunderding.
Kalender
= Eine Einladung für einen Termin wird mittels Mail verschickt. Sie können eine Einladung grundsätzlich akzeptieren oder ablehnen. Wird die Einladung akzeptiert, dann erscheint der Termin schliesslich im Kalender. Das Zusammenspiel von Mail und Kalender ist bei Notes deutlich ausgeprägter als bei der früheren TeamAgenda. Die Abb. zeigt den Kalender mit verschieden gefärbten Einträgen. Ein Meeting ist normalerweise blau gefärbt, ein Termin grün.
Kalender: Tageskalender:
Kalender mit Reminder (beige) und Meeting (blau)
iNotes mit Tageskalender
Der sogenannte Tageskalender kann in der rechten Spalte angezeigt werden, im Sidebar.
Kalender-Import
Notes erlaubt es auch, einen externen Kalender zu importieren, z.B. einen Google Kalender (Befehl Add Calendar).
LDAP
= Lightweight Directory Access Protocol, Verzeichnisdienst. Notes hat allerdings ein eigenes Adressbuch, das Domino Directory.
Linux
Rund 25% der Arbeitsplätze an der UZH basieren auf der Linux-Plattform. Offiziell unterstützt Lotus Notes die Plattformen SUSE Linux, RedHat und Ubuntu.
Lotus Traveler
-> siehe Traveler.

M-P

Mailcount im Webclient
= Der Mailcount im iNotes gibt für die Mailbox an, wieviele Meldungen noch nicht gelesen sind (unread). IBM hat den Mailcount in der Lotus-Version 8.5.1 implementiert.
Mail-In Konto
= Funktionale Benutzer-Accounts (unpersönliches Mail File ohne Notes ID), mit dem Identity Manager verwaltet. Statt separate Konten für Gruppen- oder Spezialaufgaben können Mail-In Konti eröffnet werden. Mail-In ist eigentlich nur eine Mailbox ohne eigenes Login. Zugriff auf Mailin-Konto.
Mail Rules
= Regeln beispielsweise für Forward, Vacation oder Spam-Flag, auch im früheren Stalker/Webmail bekannt.

iNotes: Liste meiner Regeln (JPG, 79 KB)

t
iPhone-Oberfläche mit Mail, Kontakte, Browser, usw.
Mobile Geräte
-> siehe Traveler. Anleitungen iPhone und Symbian. Im Gegensatz zum Traveler ist iNotes Ultralite ein Webclient, der vom Safari-Browser unterstützt ist, also eine Möglichkeit für alle iPhone User.
Notes Client
Für die UZH-Mitarbeiter empfehlen wir die Standard-Version. Die Installation des Fat Client auf dem PC ist im Webauftritt unter Neu an der Uni dokumentiert.
Notes ID
= Um mit Notes arbeiten zu können, muss für jede Benutzerin ein eigenes ID-File eingerichtet werden, aufgrund dessen Notes die Benutzerin erkennt und deren Zugangsrechte zu den Datenbeständen regelt. Bei der erstmaligen Notes-Konfiguration stellt der Domino-Server die Notes ID automatisch bereit, falls für die Benutzerin Roaming aktiviert ist.
NRPC
= das Netzwerkprotokoll der Notes Groupware. Wichtig ist für die UZH, dass der Domino-Server neben dem Notes-Protokoll auch die bisher verwendeten Protokolle SMTP, POPS und IMAPS kennt.
NSF
= Notes Storage Facility. Die Endung ".nsf" kennzeichnet ein Notes-Datenbankfile.
Outlook
= Bekanntes Mailprogramm von Microsoft. MS Outlook kann wie bisher gefahren werden. Siehe auch imap-Client.
PDF
= Portable Document Format von Adobe Systems, Layout-orientiert. Die Empfängerin kann ein solches Dokument oder Element auf Wunsch entweder herunterladen und speichern, oder aber mit dem entsprechenden Reader öffnen. Beim PDF-Reader darf angenommen werden, dass dieser an der UZH flächendeckend verfügbar ist. Und zum Erzeugen eines PDF empfehlen wir das Mac OS, Open Office oder aber den freien PDFCreator (auf Windows).
PIM
= Personal Information Manager, für Kalender, Adressen, Aufgaben und E-Mail.
PKI
= Public-Key-Infrastruktur für das Signieren und Verschlüsseln. Bei Notes/Domino enthält das "user id file" ein internes persönliches Client-Zertifikat.
Principal E-mail address
Die Principal E-Mail address hat die Form "peter.mueller3@uzh.ch" oder "peter.mueller@ad.uzh.ch", die der IT-Verantwortliche in der neuen Benutzeradministration wählen kann, nachdem er (z.B. "ad") das Konto übernommen hat oder nachdem das Konto gekoppelt worden ist. Wichtig ist, dass Notes die Principal E-Mail Adresse als Absender-Adresse (FROM-Adresse) verwendet!

R-Z

Replikation
= Abgleichen der Daten bei einer verteilten Datenbank. University of Windsor: "Replication is the process that Lotus Notes uses to keep copies of the same database synchronized with one another". Wenn Sie den Fat Client lokal fahren, wird z.B. alle 15 Minuten repliziert. Während der Arbeit kann die Replizierung jederzeit manuell gestartet werden, um die Daten abzugleichen bzw. zu aktualisieren.

Screenshot Replizierung auf dem Fat Client (JPG, 65 KB)

Roaming ist aktiviert (JPG, 67 KB)

Roaming
Notes erlaubt auch, mit mehreren Clients zu arbeiten. Sie können Lotus/Domino sowohl im Büro als auch zu Hause mit einem Notes Client nutzen. Dabei stellt Notes selbständig sicher, dass die beiden Clients die Informationen mit dem Server austauschen und synchronisieren. Dadurch werden individuelle Einstellungen wie Arbeitszeiten, Delegationen oder Kontaktlisten an allen Standorten korrekt vorgegeben (Preferences).
Rules
-> siehe Mail Rules.
S/MIME
= Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions, ist ein Standard für die Verschlüsselung und Signatur von Mail. Notes kennt jedoch ein internes Verschlüsselungssystem, welches die Nutzung eines Notes Clients oder den Zugang via Webbrowser (iNotes) bedingt und von uns empfohlen wird.
Sametime
= Instant Messaging.

Kontaktliste von Sametime (JPG, 39 KB)

Standard Client
Für die UZH-Mitarbeiter empfehlen wir die Standard-Version. Die Installation des Fat Client auf dem PC ist im Webauftritt unter Neu an der Uni dokumentiert.
Traveler
= Das Programm Traveler bietet serverseitige Synchronisation mit mobilen Geräten an. Traveler neu für iPhone, Nokia Symbian, Android, sowie Windows Mobile 5 & 6. Siehe Lotusbase.
UTF-8
= Unicode, bei dem die Umlaute mit je zwei Bytes dargestellt werden. Obwohl der Domino-Server die Umlaute in der Datenbank mit UTF-8 kodiert, lieferte der Webclient die Umlaute früher mit ISO-Latin (Western European) aus.
UZH Full Name
-> siehe Full Name.
Vacation
= Abwesenheitsmeldung, wird bei Notes "Out of Office" genannt. Für bisherige Webmail-User ist neu, dass die Abwesenheit automatisch mit dem Kalender verbunden werden kann.

"Out of Office"-Eintrag im Kalender (JPG, 102 KB)

Webclient
-> iNotes genannt, löste unser bisheriges Webmail ab. Der Webclient erlaubt Zugriff auf E-Mail und Kalender. Als Browser sind Firefox, Internet Explorer und Safari unterstützt. Für die Studierenden empfehlen wir den iNotes-Einsatz. Siehe auch FAQs zu iNotes.
WYSIWYG Editor
= What You See Is What You Get, Text-Editor im Notes-Client und im iNotes.
WYSIWYG Editor "Text Properties"
Die Bedeutung der Icons ist: Font Face, Size; Bold, Italic, Permanent pen (attention), Indent, Outdent, Bullets, Numbers, Align center, justified, left, right; Spacing (vertical), Style, Insert table, Attach, Import (image), Check spelling, Ruler; Context help. Achtung: Beim Notes Client sind Attach und Import (image) (JPG, 26 KB) zwei verschiedene Paar Stiefel.

Editor-Leiste "Text Properties" beim Notes Client (JPG, 7 KB)

Editor-Leiste "Text Properties" beim Lotus Webclient (GIF, 2 KB)

ZDU
= Zentrale Dienste der Universität.

Notes Client und Webclient

Lotus Client: iNotes im Web:
Lotus Notes 8.5 Home
Lite-Oberfläche von iNotes 8.5

-> Siehe "Fat Client" und iNotes.

Plattform: RAM-Bedarf für Notes Client (Vollversion)
Windows XP: 512 MByte Minimum; 1GByte oder mehr empfohlen
Vista und Windows7: 1 GByte Minimum; 1.5 GByte oder mehr empfohlen
Linux: 512 MByte Minimum; 1GByte oder mehr empfohlen

http://de.wikipedia.org/wiki/Lotus_Notes