Studienabschluss

Die Studierenden der UZH lösen ihren Studienabschluss mit wenigen Ausnahmen selbst aus. Hierzu füllen sie ein Formular aus, welches sie sich in den Online-Services herunterladen können, und senden dieses ans Dekanat. Durch diesen Formular-Download wird im SAP ein Workflow gestartet, welcher den Graduierungsablauf steuert.

Die Dekanatsmitarbeitenden prüfen dann mittels SAP Campus Management, ob der Studierende die formalen Anforderungen erfüllt und ob keine Sperrvermerke, beispielsweise wegen offenen Gebührenrechnungen, vorliegen. Sollte er die Bedingungen für den Abschluss nicht erfüllen, erhält er ein entsprechendes Schreiben und kann seinen Abschluss zu einem späteren Zeitpunkt nochmals beantragen.

Im Normalfall – d.h. der Studierende erfüllt alle Voraussetzungen – stellt das Dekanat die erzielten Leistungen des Studierenden den fachlichen Anforderungen für den Abschluss gegenüber. Fällt diese Anrechnungsprüfung positiv aus, wird dem Studierenden der Studienabschluss gewährt und die Abschlussdokumente werden erstellt. Erfüllt der Studierende die Anforderungen noch nicht, resultiert dies wiederum in einem entsprechenden Schreiben und der Möglichkeit, seinen Studienabschluss nach Erbringen der fehlenden Leistungen erneut zu beantragen.

Alle diese Schritte werden durch den Workflow im SAP Campus Management unterstützt. Dieser führt die beteiligten Mitarbeitenden Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess vom Antrag des Studierenden bis zur Ausstellung der Abschlussdokumente. Diese Workflow-Technologie wurde gewählt, weil sie das Wechselspiel zwischen den Dekanaten und Instituten während dem Graduierungsprozess am besten unterstützt.

Was so einfach tönt, setzt komplexe systemtechnische Abbildungen und Verknüpfungen von Anforderungen, Reglementen, Studiengängen und Fächern, erzielten Leistungen etc. voraus, die in der Graduierung alle zusammenspielen. Als Grundlage sind beispielsweise die vollständige Abbildung des Lehrangebotes in SAP Campus Management zu nennen oder die Anforderungskataloge, welche die für den Abschluss erforderlichen Kriterien beinhalten und pro Fach erfasst werden. Auch die Informationen zum Studierenden und den von ihm besuchten Modulen haben an dieser Stelle eine zentrale Bedeutung. Für die Anrechnungsprüfung selbst sind dann nebst den an der Universität Zürich erzielten Leistungen unter Umständen auch Leistungen zu berücksichtigen, die an anderen Universitäten erzielt wurden; oder es müssen allfällig erteilte Auflagen und Bedingungen aus der Masterzulassung einbezogen werden.